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Ruanda / Erneuerbare Energien

22. Oktober 2015

In der ruandischen Südprovinz gehen die Landwirte und Viehzüchter mit erneuerbaren Energien neue Wege. Holz wird dort von über 90 % der Bevölkerung als Energiequelle und zum Kochen verwendet. Aber es ist selten und damit teuer, außerdem entsteht durch den hohen Verbrauch ein starker Druck auf die Naturressourcen.

Die Aktion 11.11.11 unterstützt das Projekt der Tierärzte ohne Grenzen und ihres lokalen Partners Imbaraga, einer Vereinigung von Agrar- und Viehproduzenten, mit dem erneuerbare Energien bei kleinen Milchviehbetrieben gefördert werden sollen.
Wie funktioniert das? Durch die Installation von Bio-Fermentern, die mit dem Dung der Tiere bestückt werden. Aus diesem Dung entsteht Methangas, das zum Kochen und für die Beleuchtung verwendet wird. Ein wirtschaftlicher, ökologischer und auch hygienischer Fortschritt: Die Frauen müssen beim Kochen nicht mehr die giftigen Rauchschwaden aus der Verbrennung von Holz oder Kohle einatmen.

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