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Mittelamerika / Wasserzugang

2. November 2012

In Salvador werden Wasserressourcen oft zu ansässigen Großprojekten umgeleitet und die örtliche Bevölkerung wird so ihrer Wasserressourcen beraubt. Da das Recht auf Wasser nicht vom Staat garantiert wird, bleibt die Situation stark von privaten oder kommerziellen Interessen großer Unternehmen beeinflusst.

Um dieser Ungerechtigkeit die Stirn zu bieten unterstützt die Aktion 11.11.11 Oxfam-Solidarität und deren Partner von der Vereinigung für Hilfe und Landwirtschaft ACUA (Asociacion Comunitaria por la Ayuda y la Agricultura) welche etwa dreißig örtliche Organisationen umfassen, die in 20 Gemeinden südlich der Stadt San Salvador in den Kordilleren von Balsamo aktiv sind. Zusammen kämpfen wir für die Sicherstellung einer dauerhaften Wasserverwaltung, für die Anerkennung des Rechtes auf Wasser und für den Zugang zu diesen Ressourcen in ländlichen Gebieten.

Das Projekt zielt konkret darauf ab, die Bevölkerung durch Kampagnen zur Sensibilisierung auf das Recht auf Wasser zu mobilisieren, um so Druck auf die Besitzer der Wasserquellen und auf die Regierung ausüben zu können, damit das Recht auf Wasser in der Verfassung des Landes verankert wird und somit ein gerechter Zugang zu dieser Ressource garantiert wird.

Testimonial von Walter Gonzàlez, ACUA-Vorstand
In Salvador nimmt der Staat seine Rolle als Bereitsteller von öffentlichen Dienstleistungen nicht wahr und die örtlichen Gemeinden werden ihrem Schicksal überlassen. Dank des Projektes geschehen wichtige Veränderungen innerhalb der salvadorianischen Gesellschaft; eine der bedeutendsten ist die Öffnung der Staatsbehörden für Debatten der Zivilgesellschaft. Diskussionsrunden und öffentliche Foren werden organisiert, ebenso wie eine Petition zur Aufnahme des Rechtes auf Wasser in die Verfassung, durch die bereits 100 000 Unterschriften gesammelt werden konnten.

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