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Kenia / Erziehung

3. November 2013

Bessere schulische Leistungen durch Öfen

Die Armenschulen in den Barackenstädten von Nairobi erhalten keinerlei staatliche Hilfe, um erträgliche Unterrichtsbedingungen schaffen zu können. Die Eltern müssen einen finanziellen Beitrag leisten, damit die Schüler eine tägliche Mahlzeit erhalten können. Die Küchen befinden sich jedoch in einem sehr schlechten Zustand und die Mahlzeiten werden auf einer offenen, holzverschlingenden Feuerstelle mit starker Rauchentwicklung gekocht, wodurch manchmal sogar Brände entstehen. Außerdem ist Holz teuer und muss von weit her geholt werden, eine Arbeit, die oft von den Kindern erledigt wird, die dann in der Schule fehlen.
Aktion 11.11.11 unterstützt den Verein I-Day bei der Ausstattung mit besseren Öfen, worauf die Töpfe richtig passen, so dass der Wärmeverlust minimal ist und die Gerichte mit weniger Brennstoff schneller und sehr viel gefahrloser gekocht werden können. Die so erzielten finanziellen Einsparungen schlagen sich auf das Schulgeld nieder, was wiederum dazu führt, dass mehr Eltern motiviert werden können, ihre Kinder in die Schule zu schicken.

Letztendlich sollen mit diesem Projekt die schulischen Leistungen in 9 Schulen in der Barackenstadt Kibera verbessert werden.

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